Ernährungsfragen

Vor einiger Zeit hab ich mal etwas über Ernährung geschrieben.

Das Thema hat mich in der letzten Zeit weiter beschäftigt und ich fand es an der Zeit meine Gedanken und die Geschenisse der letzten Monate etwas zu sammeln, auf das sie vielleicht jemanden interessieren/inspirieren mögen.

Während es im obigen Aritkel damals eher um Fleischkonsum, den Hinweis auf alternativen und einen ersten Denkanstoß in diese Richtung ging, will ich mich hier einfach an Hand von ein paar Fragen/Problemen weiter an das Thema „Essen“ herantasten, indem ich dieser hintereinander aufliste.

Wie oft esse ich was?

Vor einiger Zeit hab ich aus purem Interesse eine Strichliste angefangen in der ich pro Tag abgestrichen habe, ob ich Vegan, Ovo-Lacto-Vegetarisch (also Gemüse, Eier, Milchprodukte), Pescetarisch (mit Fisch) oder eben Omnivor (also auch Fleisch) an einem Tag gegessen habe. Im Schnitt kam dabei heraus, dass ich 1x in der Woche Fleisch, 1x in der Woche Fisch und 5x in der Woche Ovo-Lacto-Vegetarisch esse. Vegane Produkte waren zwar immer mal wieder dazwischen, vegane Tage habe ich jedoch über 100 Tage kaum geschafft (4x).

Mad Milch.

Durch Zufall fand ich vor einiger Zeit die Seite Kuh+Du und habe mich dort über die Haltungsbediungen von Milchkühen informiert.

Insbesondere bei „Discounter-Milch“ und somit vermutlich auch bei Industrieprodukten mit Milchanteil sind die Haltunsbedingungen alles andere als schön. Auch sollte man wissen, das kleinen Kälbern die Mutter vorenthalten wird um bei dieser die ganze Milch abziehen zu können, die Kühe müssen immer wieder geschwängert werden um den Milchfluss am laufen zu halten, sie haben wenig Freilauf, sterben oft schon nach 5 Jahren (Lebenserwartung einer Kuh ist bis zu 20 Jahre) und und und. Die Kuh ist also ein typisches „Produkt“ der industriellen Lebensmittelproduktion.

Dies führte mich zu dem Gedanken ob ich eine solche Haltung gut heißen und für mich selbst vertreten kann Milch im allgemeinen zu trinken und im speziellen Milch aus dieser Haltung zu trinken.

Ethisch halte ich den Konsum von Milch grundsätzlich für vertretbar, zumal ich schon glaube, dass eine Kuh durchschnittlich genug Milch hat um Ihr Kalb zu säugen und on Top noch etwas abzugeben – wenn sicherlich auch sehr viel weniger als eine Industriekuh gibt. Die Haltungsbedingungen und die Art wie Milch heutzutage erzeugt wird, ist eng genommen jedoch ein klares NoGo – wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, kann ich Milchkonsum für mich aktuell nur noch mit Verdrängung (nicht drüber nachdenken), Egoismus (ich hab da jetzt aber bock drauf) und Relativierung (ich verbauche ja schon viel weniger Milch als alle anderen) rechtfertigen, was, seien wir mal ehrlich, keine sehr erstrebenswerten Charaktereigenschaften sind.

3 Soformaßnahmen:

  • Soja-Joghurt statt normalem Joghurt habe ich ausprobiert und er schmeckt mir sehr sehr gut, auch wenn es nicht so viele Sorten gibt, ist das für mich eine super Alternative – Apfelstrudelgeschmack von Alpro ist großartig 😉
  • Reismilch, Sojamilch, Mandelmilch. Im Müsli finde ich persönlich Reismilch (Alpro) super, im Kaffee ist Sojamilch vom geschmacklichen her kaum auszumachen und bei Burgern oder Pizza ist veganer Käse ebenfalls sehr in Ordnung.
  • Wenn schon echte Milch dann Bioland, Demeter oder ähnliche Marken/Güten.

Ich habe nicht vor gegenüber Milch eine Null-Tolleranz zu fahren, sofern ich jedoch nicht das Ideal der Fair-Share-Milch vom Bauernhof bekommen kann, werde ich meinen Weg soweit wie möglich darauf zu verzichten weiter verfolgen. Wenn Ihr noch coole Alternativen zu Milch habt, schreibt Sie in die Kommentare.

Evil Eier!

Bei Eiern ist es ähnlich wie bei Milch, ich kann für mich rechtfertigen ein Ei zu essen oder zu verwenden in der Form wie man es von früher kennt wo am Sonntag den Hühnern ein paar Eier geklaut werden. Meine bisher einzige Alternative zu Eiern ist jedoch vegane Mayonaise und der möglichst konsequente Verzicht auf Eispeisen, es soll veganen Eiersatz geben, den habe ich jedoch bisher nicht ausprobiert. Aber als kleinen Denkanstoß zum Verhätnis zu Eiern aus industrieller Produktion:

Das will und kann man nicht gutheißen.

Vegan ist gefährlich für die Gesundheit und Anstrengend.

Deine Knochen werden porös werden, dein Gehirn sich zu einer Amöbe zurückentwickeln und überhaupt wirst Du unsagbar krank werden und kannst quasi nichts mehr essen NICHT!

Wie oben schon zu lesen war, habe ich nach und nach bereits einige Produkte durch vegane Alternativen ersetzt (Soja-Joghurt, Reismilch). Kürzlich erblickte auch mein erster (bis auf die Streusel) veganer Kuchen das Licht der Welt und was soll ich sagen: Er schmeckt so gut wie er aussieht, war in 10 Minuten zusammengerührt und alle Zutaten stammen aus einem Standard-REWE. Endlich mal Teignaschen ohne den Gedanken an Salmunellen 🙂

Veganer Kuchen

Natürlich kann man meinen aktuellen Mischmasch mit Tendenz nicht als vollständig vegane Ernährung betrachten, dennoch geht es mir aktuell gesundheitlich so gut wie lange nicht mehr und das liegt sicherlich auch am Essen. Tatsächlich ist übrigens der einzige Nährstoff, den man nicht aus Pflanzen gewinnen kann Vitamin B12 – dafür müsste man bei vollständig veganer Ernährung auf Kautabletten zurückgreifen.

Aus meiner persönlichen Sicht spricht also nichts dagegen sich zumindest offen an Alternativen heranzutasten und zu schauen was einem schmeckt.

Warum denn jetzt nicht ganz oder gar nicht?

Aus meiner Sicht ist der Weg das Ziel. Essen soll Spaß machen und schmecken und wenn ich jetzt von heute auf morgen radikal vegan leben würde, würde ich glaube ich schnell die Lust verlieren und die Suche nach Alternativen als Zwang empfinden. So kann ich eben immer noch essen was ich will und immer mal wieder etwas probieren. Auf diese Weise esse ich zwar immer noch auf den Tag gesehen alles andere als vegan, der Prozentsatz an veganen Produkten steigt jedoch mit jedem Tag weiter an.

🙂

 

 

 

Die Tugend der Dankbarkeit

Jeder von uns strebt, insbesondere in der heutigen Zeit, nach Ruhm, Macht und Anerkennung. Es ist wichtig geworden uns in gewisser Weise selbst zu inszinieren – sei es nun mit Facebook, Twitter, Instagram, Tumblr oder oder oder. Wir wollen kreativ sein, nach den Sternen greifen, reich werden und immer das Beste, Neueste, Schnellste haben.

Was für ein unglaublicher selbstauferlegter Druck!

Wo führt es hin wenn man immer nur schaut was die Anderen haben und niemals das betrachtet was man selbst hat? Wenn wir immer nur schauen das manche Menschen noch reicher sind, noch glücklicher, noch schöner, noch erfolgreicher. Insbsondere da wir diese Menschen, diese „Vorbilder“, meißt nur sehr flüchtig aus Youtube, Facebook oder einer beliebigen Nachricht irgendwo in den weiten des Netzes kennen.

Das stetige aufschauen macht einen selbst klein und führt zwangsweise zu tiefer Unzufriedenheit und im schlimmsten Fall zur Depression.

Bescheidenheit & Dankbarkeit

Zwei Wörter die aus meinem persönlichem Gefühl heraus heutzutage nur noch selten gelebt werden obwohl Sie doch zu soviel innerem Frieden, Glück und Ruhe führen können. Wir sind Superlativer geworden. Sich mit weniger als dem maximum zu begnügen kratzt an unserem Selbstbild der Perfektion welches wir Tag um Tag auf neue versuchen zu inszinieren und zu erreichen.

Ich hab in den letzten Beiträgen breits viel auf der Bibel rumgeritten, aber bereits dort steht:

Exodus 20, 17: Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgend etwas, das deinem Nächsten gehört.

Was ist dies anderes als ein Aufruf zur Bescheidenheit? Und dieser ist immerhin mindestens 2000 Jahre alt! Das bescheidene Leben wurde über jahrzehnte als ein Ideal gelebt. Die Kirche predigte die Bescheidenheit und das „gottgefällige, bescheidene Leben“.

Waren die Menschen früher glücklicher?

Das ist sicherlich schwer zu sagen. Das Leben war in vielen Bereichen, zumindest im Vergleich zum heutigen Leben in Europa, deutlich härter. Dennoch glaube ich das die Menschen z.t. mehr zu schätzen wussten, was Sie haben und sich mehr über das vorhandene denn über das nicht erreichbare definierten.

Soll ich jetzt nichts mehr erreichen wollen?

Doch auf jeden Fall! Jeder sollte versuchen etwas aus sich zu machen, sich bemühen, sich reinknien, Dinge in Bewegung setzten, aber immer auf das eigene können bezogen. Nicht jeder kann einen Aston Martin fahren, nicht jeder kann in einer 100-Millionen-Dollar-Villa leben. Aber trotzdem kann man eine schöne Wohnung bewohnen und für diese dankbar sein, trotzdem kann man ein Auto fahren und dafür dankbar sein.

Was ich nicht habe!

Ich bin nicht so reich wie Marc Zuckerberg, hatte keinen brillianten Sinn für Business wie Bill Gates, bin kein charismatisches Genie wie Steve Jobs. Ich fliege nicht tagtäglich um die Welt wie die Geißens, fahre keine zig Sportwagen wie Tom Cruise und besitze keine Villa im extravagantem Design wie Tony Stark. Auch habe ich die Welt nicht verändert wie Einstein oder Hawking.

Diese Liste ließe sich vermutlich noch um viele viele Einträge ergänzen. Was also tun? Sollte ich all das was ich nicht habe nehmen und mich Punkt für Punkt in den Kampf stürzen obwohl ich ziemlich sicher weiß, dass ich das Genie eines Einsteins oder den unternehmerischen Mut eines Warren Buffet, vermutlich niemals erreichen werde bzw. einfach nicht besitze? Wie frustriend! Jeder erreichte Meilenstein ist direkt wieder wertlos weil irgendwer immer noch vor einem ist, immer noch besser ist beim kochen, reden, putzen, ficken oder was auch immer.

Die Unerreichbarkeit dieser Personen, Werte, Attribute muss zwangsweise zur Furcht vor dem versagen führen und wir alle kennen den Spruch von Yoda:

Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid. „Episode I – Die dunkle Bedrohung

Einfach mal Danke sagen!

Darum überlegt doch mal ein Jeder was er alles hat anstatt sich immer nur über das nicht-haben zu büskieren und zu definieren.

Danke: Für eine tolle Wohnung, für die weltbeste Freundin, für einen tollen Job mit guten Konditionen, für all die tollen Hobbies die ich entdecken und leben darf, für Gesundheit, für einen wirklich besten Freund, für tolle Menschen, für das leben in einer friedlichen Region, für täglich genug zu essen und zu trinken, für Bildung, für eine tolle Familie, für bald zu Dritt, für Demokratie und Gestaltungsmöglichkeiten, für keine Löcher in den Zähnen und all die anderen Dinge die mein Leben ausmachen.

Für manches musste man etwas tun, anderes flog einem zu aber all diese Dinge sind nicht selbstverständlich. Lasst uns mehr aus dem machen was wir haben und dankbar dafür sein, dass es da ist, anstatt immer nur die Dinge zu beachten, die wir nicht haben. Jedes erreicht Ziel, jeder Schritt nach vorne, und all die Dinge die wir haben sind toll, sollten gefeiert werden und verdienen mehr Beachtung. In diesem Sinne ein schönes Wochenende!

Glorifizierung und der Wunsch nach halt und Führung!

Wir leben in wilden Zeiten. Flüchtlingskrise, demografischer Wandel, soziale Verwerfungen, die Scheere zwischen Arm und Reich, Subkulturen, Islamistischer Terror, Globalisierung, TTIP, die Liste ließe sich ewig fortsetzten.

All diese Ereignisse und Phänomene lassen einen oft und gerne zurück schauen, zurück in die Vergangenheit. Wir liken Seiten mit dem Namen „Kindheitserinnerungen“ und „Wir Kinder der 80er“, wir erleben einen Boom in der Spielzeugwelt für Erwachsene und das entstehen einer ganzen Geek/Nerd-Kultur welche sich nicht zuletzt auch über Videospiele, Comics und Marvel-Helden definiert. Wir nehmen uns die Freiheit unbeschwert zu sein wie Kinder, einzig wir sind es nicht mehr!

Werd endlich erwachsen!

Unsere Eltern haben lange Zeit auf uns acht gegeben und aufgepasst aber wir sind keine 12 mehr. Es liegt an uns Debattenkultur, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, soziales Miteinander und gesellschaftliche Grundwerte zu hegen und zu pflegen.

Früher konnten wir in unser Zimmer rennen und eine Stunde beleidigt auf dem Bett liegen. Jetzt müssen wir eine Meinung haben, Haltung haben, für etwas einstehen können aber auch die Argumente der anderen hören, verstehen und Fehler eingestehen. Die Welt ist nicht mehr Schokokuchen und Brokkoli, Gut und Böse, Schwarz und Weiß. Nachdenken und Informieren statt „Du bist doof“ rufen und schubsen. Irrwege einsehen, Kritik annehmen und einlenken statt einfach andere in die Fußballmanschaft zu wählen und hoffen das man trotzdem gewinnt.

Der Wunsch nach Halt.

Das ließt man so oft dieser Tage. Führungspersonen die uns vor den bösen Menschen beschützen. Väter? Ich werde den Gedanken nicht los, dass diese Nation in großen Teilen einen Vaterkomplex entwickelt hat und sich wie kleine Kinder gierig an jede Vaterfigur haftet die zu kriegen ist. Papa ist dann der größte und keiner ist so toll wie er, Papa passt auf und beschützt uns vor den bösen Männern, damit wir weiter spielen und träumen können.

Papa ist dann Frank Hanebuth, die Hells Angels, die AFD oder Hooligans gegen Salafisten. Jeder der uns nicht zum Hausaufgaben machen, also nachdenken, verdonnert sondern in Ruhe spielen lässt ist willkommen. Und wenn jemand was gegen Papa sagt, dann lügt der!

Wir finden uns mit unseren Brüdern und Schwestern im Geiste zusammen und teilen Sprüche, Pauschalisierungen und Fakten/“Fakten“ über unsere Väter oder das was Sie uns erzählen.

Was ich nicht sehe ist auch nicht da!

Wo führt das hin? Eine Gesellschaft der Kindsköpfe? Wollen wir das? Wollen wir uns aus dem Bauch heraus leiten lassen, auf unseren Papa hören, einfach nur weiter spielen und ab und an ganz lieb und brav auf seinen Schoß klettern, damit er bei der bösen Angela, der bösen Politik, den bösen Flüchtlingen, den bösen Russen oder den bösen Moslems für uns schimpfen geht? Oder wollen wir reflektierte und vor allem selbstständige Erwachsene Frauen und Männer sein die Ihrer Kinderstube entwachsen sind und sich zu einem Sachverhalt mit Ihrer eigenen Meinung einbringen können. Wir sollten aufhören uns bei allem was uns nicht passt die Augen zu zu halten sondern hinsehen, den eigenen Standpunkt hinterfragen, im Zweifelsfall korrigieren und vor allem sollten wir dabei niemals vergessen was richtig und was falsch ist.

Denken ist Glückssache, Wissen ist Macht!

Das habe ich früher oft zu hören bekommen wenn ich etwas dachte, danach gehandelt habe und dann meinen Fehler mit „Ich dachte..“ zu rechtfertigen versuchte. Leider scheinen unsere neu entdeckten Vaterfiguren gar kein Interesse daran zu haben uns zu selbstständigen und wissenden Wesen zu erziehen. Wir sollen lieber weiter denken/glauben was Sie uns für richtig halten lassen. Sie sind wie die Väter die Ihre Töchter nicht als Frauen sehen können/wollen.

Wir sollten alle Frauen werden! Wir haben das Recht dazu und wir sind in der Regel intellektuell begabt genug um Zeitungsartikel zu lesen, Fakten aus vertrauenswürdigen Quellen herauszuziehen und uns darüber auszutauschen. Andere Meinungen zu hören und etwas dagegen zu sagen oder zu erkennen das man im Unrecht war oder das eigene Weltbild zu viel Schoko/Brokkoli-Kontrast hat und etwas mehr Grau Not tut. Unerwartet mehr Grau ist wie ein aufgeschlagenes Knie, es tut oft weh. Aber wir können eben auch daraus lernen beim nächsten mal die Füße höher zu heben und mehr Acht zu geben.

Wenn alle von der Brücke springen, springst Du hinterher!?

Wenn alle etwas machen ist das nicht automatisch richtig, wenn alle etwas sagen ist es nicht automatisch richtig und im besonderem gilt dies wenn dein Umfeld (welches in der Regel eh eher Meinungshomogen aufgebaut ist) etwas sagt. Lasst uns als erwachsene Frauen, die nicht mehr nur die Töchter ihrer Väter sind, Dinge hinterfragen. Sind alle Ausländer doof? Sind alle Rocker kriminell? Sind alle Moslems Terroristen? Ganz sicher nein! Lasst uns W-Fragen stellen und Antworten auf Sie suchen! Lasst uns Zeitungen lesen und über die Artikel reden. Energisch, euphorisch, emotional aber immer offen für die anderen und deren Meinung. Lasst uns zuhören und einlenken. Konkret werden und nicht nur oberflächlich behaupten. Lasst uns zu Wahlen gehen, auch wenn Papa sagt das bringt nichts. Lasst uns auf den Rechtsstaat vertrauen, auch wenn Papa sagt ich mach das schon für dich. Lasst uns Debatten über unbequeme Themen bis zum Ende führen, unsere Väter hinterfragen und lasst uns hartnäckig bleiben mit dem fragen, auch wenn „geh spielen“ kommt.

Am Ende können wir alle Helden sein!

Wir glorifizieren Menschen zu Helden und dabei können wir alle welche sein! Jeder von uns kann sich einbringen in die Gesellschaft mit seinen Fähigkeiten und etwas vollbringen. Kann sich politisch, ehrenamtlich, beruflich, familär oder sozial engagieren. Wir müssen lernen, dass wir selbst für unser Leben verantwortlich sind und die Schuld nicht immer bei den anderen Suchen um dann von Papa getröstet zu werden. Größe und Respekt zeigt man eben auch durch entschuldigen, einlenken und sich sowie seinem Gegenüber Fehler eingestehen. Dabei muss keiner das Kind in sich sterben lassen, einzig und allein zu wissen wann man erwachsen sein muss und wann man Kind sein darf wäre eine wichtige Erkenntnis.

„Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut.
Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt.
Früher waren sie Kinder,
dann wurden sie Erwachsene,
aber was sind sie nun?
Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch.“

Erich Kästner

Warum Felix Baumgartner Unrecht hat

Seit ein paar Tagen kursiert das Statement von Felix Baumgarnter durch das Netz und in bester Social-Media-Manier wird gestritten und gezankt darüber ob dieser Mann nun ein Nazi ist oder einfach nur recht hat (das wird man ja wohl noch sagen dürfen 1!!!11).

Ein Versuch der qualitativen Auseinandersetzung

Liebe Facebook Freunde, Fans, Hasser, Journalisten, Politiker und Sonstige!

Es ist immer wieder erstaunlich welche…

Posted by Felix Baumgartner on Dienstag, 26. Januar 2016

Nachdem Herr Baumgartner in den ersten Absätzen klar macht, was er von der sicherlich mal mehr und mal minder angemessen formulierten Kritik und den damit verbundenen Beschimpfungen hält, kommt er zu den aus seiner sicht klar im Raum stehenden Fakten. Der Kritikumgag von Felix Baumgartner soll hier auch nicht im Fokus stehen gehen wir also auf die Fakten seines Postings ein.

Im ersten Teil der Fakten rechtfertig sich Herr Baumgarnter für seinen Umzug in die Schweiz aus steuerrechtlichen Gründen damit, dass ja schließlich jeder Steuern sparen will und er keine Steuerflucht begangen hat, sonder lediglich eine Optimierung. Mutmaßlich wurde dieser Teil verfasst, da Ihm an der ein oder anderen Stelle entgegengebracht wurde, er sei doch auch ein Wirtschaftsflüchtling. Damit ist aber auch klar gestellt, dass es auch Sicht von Herrn Baumgartner vollkommen okay ist, wenn man zur Verbesserung (Optimierung) seiner Lebensumstände an einen anderen Ort zieht.

Nach einem weiteren Absatz der sich seinen Erfolgen widmet, böse Zungen könnten das Wort Selbstbeweihräucherung wählen, und einem kurzen Einblick in die Reaktionspostings auf:

Das ist doch mal eine Ansage!!!

Posted by Felix Baumgartner on Montag, 25. Januar 2016

Welche sicherlich zum Teil mehr als nur unangemessen waren, geht es weiter. Was nun folgt ist eine sich allmählich zuspitzende Kaskade die, zumindest für mich, am Ende klar zeigt welches Gedankengut sich hinter dem obigen Posting versteckt.

Es ist unsere moralische PFLICHT den WIRKLICH Schutzbedürftigen zu HELFEN und ihnen ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen!! (Bitte 2 mal lesen)

Ja es ist unsere Pflicht, aber was sind denn bitte wirklich Schutzbedürftige? Gibt es unwirklich Schuztbedürftige? Wie erkenne ich den Unterschied zwischen einem wirklich Schutzbedürtigem und einem unwirklich Schutzbedüfrtigem? Aber hoffen wir darauf, dass sich dies im folgendem noch erschließt.

Doch der MORALISCHE Kompass darf nicht so weit gehen das wir als Staat unser Souverän verlieren und uns NUR mehr von Gefühlen leiten lassen.

Der Moralische Kompass – ich nehme mal an damit ist sowas wie ein Gesellschaftlicher Wertekanon über richtig und falsch gemeint – also darf dieser Wertekanon nicht soweit verlassen werden, dass unser Staat (Exekutive, Legislative, Judikative) sein souverän, also seine Eigenständigkeit und oder seine Staatsgewalt, verliert und uns, also wir, also die Bürger, sich nur noch von Gefühlen leiten lassen. Puh, harter Tobak. Wenn ich meinen Wertekanon verlasse verliert der Staat seine Eigenständigkeit und ich lasse mich nur noch von Gefühlen leiten.

Kurzer Ausflug in die Demokratie. In einer Bundestagswahl wählt der Bürger das Paralment welches das souverän des Vokes ist. Sprich es übt über die vom Volk gewählten Vertreter (Politiker der Wahlkreise) die Staatsmacht, das Souverän aus.

Wenn also wir als Staat, wir als Staat wäre ja dann naheliegendst das Parlament, wenn also das Parlament und die von ihm berufene Regierung den gesellschaftlichen Wertekanon verlässt und sich nur noch von Gefühlen leiten lässt, dann verliert es sein Souverän. Aha!

Jetzt ist also die Frage ob das Parlament den Wertekanon der Gesellschaft verlässt. Ich gehe hierbei davon aus, dass wir uns primär auf den christlichen Wertekanon berufen, auf dem die europäische Kultur im weitestem Sinne fußt. Ich sehe dies nicht so!

Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. „Matthäus 22.39

Wenn Herr Baumgartner dies anders sieht, wäre interessant wo dies der Fall ist? Gerade in der Schweiz, seinem Wohnort, wo er doch noch im Eingang explizit erwähnt, dass hier das Souverän (also die Staatsmacht) vom Stimmvolk ausgeht, also auch ihm slebst. Liegt das Problem vielleicht an Ihm selbst an uns allen als Bürgern?

Der STAAT hat die PFLICHT das Volk zu schützen und die Sicherheit im eigenen Land zu gewährleisten.
Wenn hunderttausende Flüchtlinge- auch ohne Waffen unser Land UNTERWANDERN ist das nicht weniger gefährlich. Unsere derzeitige Regierung wusste seit Jahren das dieses Problem existiert, hat dabei tatenlos zugesehen und ist somit vollumfänglich SCHULDIG.

Ja, der Staat sollte für die Sicherheit im Land Sorge tragen. Aber woran ist die Regierung jetzt Schuld? Ist die Sicherheit im Land wirklich derart gefährdet und werden wir von Flüchtlingen tatsächlich unterwandert? Wenn ja warum ist dies so gefährlich?

Die Regierung wusste von den Problemen in Syrien, ja, aber auch wir Bürger wussten um die Vorkommnisse (den Medien sei Dank) lange Bescheid. Einzig es hat uns nicht interessiert! Wir haben niemanden gewählt den es interessiert, weil es uns nicht interessiert hat. Sind wir dann nicht selbt Schuld?

Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. „Römer 2.1

Selbst jetzt sträuben wir uns davor gegen die Ungleichheit in der Welt vorzugehen. Wir sehen gerne weg! Nachher kostet es nur Geld, Zeit und Nerven.

Unterwandern – nach und nach unmerklich in etwas eindringen, um es zu zersetzen – Flüchtlinge kommen also nach und nach unmerklich um unser Staatsystem zu zersetzten? Also soweit ich das verstanden habe, kommen Sie eben ob unseres Staatssystems und der damit verbundenen Sicherheit und nicht um Syrien 2 zu Gründen. Es ist im Sinne der christlich-europäischen Werte Sie aufzunehmen und Ihnen zu helfen.

Es gibt also sowohl die Aufgabe der Regierung für Sicherheit zu sorgen, als auch die Aufgabe für uns Bürger im Sinne unserer christlichen Werte (auf die sich dieser Tage ja viel berufen wird) den ankommenden zu helfen, Ihnen eine Hand zu reichen und Ihnen zu zeigen wir wir hier leben.

Genauso wie die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel die mit ihrer desaströsen “Willkommenspolitik“ mittlerweile nicht mehr die Lösung sondern das Problem selbst ist. Das sehen mittlerweile auch viele in ihrer eigene Partei so. Alle derzeitigen Schritte der Regierung sind Verzweiflungslösungen und helfen weder den Flüchtlingen noch dem eigene Volk.

Da sind wir dann wieder bei den christlichen Werten und der Schuldfrage. Warum sehen das inzwischen soviele in Ihrer Partei so? Vielleicht weil im nächsten Jahr Wahlen sind und Poltiker wiedergewählt werden wollen? Reden sie dann nicht eher dem potentiellen Wähler nach dem Mund? Ist das Problem dann nicht wieder eher beim Wähler, also bei uns? Ja die Koordination in der Flüchtlingskrise ist nicht die Beste, aber die Organisationsstrukturen mussten und müssen eben auch erst geschaffen werden. Über diese Organisation kann man sich streiten, man kann einen Dialog oder eine Debatte führen über das Wie.

Die Polizei und unser Militär haben SPRECHVERBOT und dürfen sich zu den aktuellen Problemen gegenüber der Presse nicht äussern. Dabei sind Sie es doch die jeden Tag an vorderster Front ihren Mann stehen und mit den nicht mehr wegzuleugnenden Problemen konfrontiert werden. Wir erheben den Anspruch politisch korrekt zu sein. Was ist das für ein Unwort bitte?

Die Sprechverbote sind natürlich alles andere als zu befürworten, aber hier kommt ebenfalls wieder die Wahrnehmung der Bevölkerung und die Rufe nach Sicherheit ins Spiel. Wenn ein Ausländer kriminell wird, wird dies in den meißten Fällen schnell auf alle Ausländer übertagen, wenn mein Nachbar kriminell wird, sind aber nicht automatisch alle Nachbarn kriminell – solche Gedanken sind unterschwelliger Rassismus und dieser ist leider sehr verbreitet! Wenn man daran denkt, was schon jetzt los ist weil einige wenige in Köln, Hamburg und sonstwo im äußerstem Maße widerliche Taten vollbracht haben, was in Feital passiert weil dort Flüchtlinge leben sollen, ja dann ist man vielleicht ganz froh darüber, dass der innere Friede durch das vorenthalten von Informationen erhalten bleibt. Wären wir eine offene, liberale, humnitäre und gebildete Gesellschaft und könnten Einzelfälle klar als solche erkennen, könnten wir auch ohne Sprechverbote auskommen – leider sind wir das nicht!

Politik und Korrektheit sind so gegensätzlich wie der Islam und das Christentum.

Der Islam und das Christentum haben interessanterweise sehr viele Gemeinsamkeiten und Parallelen. Somit ist unsere Poltik wohl sehr korrekt. Ich denke hier wurde das Wort „gegensätzlich“ etwas unglücklich gewählt – sei es drum.

Das VOLK ist zu RECHT verärgert, denn in unserm Land wird in Zukunft nichts mehr so sein wie es einmal war. Wir werden uns die Frage stellen müssen: „Wie weit sind wir bereit unsere Identität und unsere Kultur aufzugeben und sie zu vermischen mit einer völlig anderen Religion und Ideologie? Was wird aus unseren FRAUENRECHTEN wenn wir dieses Land mit einer Kultur teilen müssen bei der Frauen KEINE Rechte haben? Die Geschichte hat bereits mehr als einmal gezeigt das jeder Versuch es trotzdem zu tun KEINE Zukunft hat!

Ist das Volk wirklich zu recht verärgert?  Ja dieses Land verändert sich, das hat es schon immer getan und das ist auch eine wünschenswerte Entwicklung. Neue Generationen legen neue Werte und Entwicklungsschwerpunkte. Aber wir haben eine Demokratie, wir haben Religionsfreiheit, wir haben Gesetzte. Es liegt maßgeblich an uns, den Bürgern diese Werte und Errungenschaften zu Gestalten und zu Leben. Was wird aus den Frauenrechten wenn wir dieses Land mit einer Kultur ohne Frauenrechte teilen? Nun sie werden sich entwickeln. Ich sehe in Hamburg häufig sehr selbstbewusste, modisch gekleidete Muslima die sich – abgesehen vom Kopftuch – in keiner Weise von anderen Frauen unterscheiden und ich sehe deutsche Frauen die als „Anhängsel“ ihrem deutschen Macker hinterherdackeln. Im Islam steht genauso viel von Frauenunterdrückung wie in der Bibel, wir sind ein säkulärer Staat und es liegt ganz an uns dieses Land zu gestalten. Die USA hat doch wohl mehr als deutlich gezeigt, dass Multikulti funktioniert, oder das römische Reich? Es gibt augenscheinlich viele Beispiele für Großreiche über Kultur-, Länder-, Glaubens- und Kontinentalgrenzen hinweg die über jahrtausende Bestand hatten. Trotz oder vielleicht gerade wegen Multikulti? Einzig der Mut sich darauf einzulassen ist unabdingbar notwendig.

Wenn man bedenkt das Barack Obama Friedensnobelpreisträger ist und das obwohl er in seiner Amtszeit mehr Drohnen- Einsätze und damit verbunden das töten vieler unschuldiger Menschen zu verantworten hat als jeder amerikanische Präsident davor, dann sollte man dem ungarischen Ministerpräsidenten VIKTOR ORBAN auch einen Friedensnobelpreis verleihen. Denn er hat das einzig Richtige getan. Sein LAND uns sein VOLK das ihn gewählt
hat zu SCHÜTZEN!

Viktor Orban und der Friedensnobelpreis? Rufen wir uns kurz nochmal in Erinnerung warum er an Barack Obama verliehen wurde:

Selten zuvor habe eine Persönlichkeit so sehr die Hoffnung auf eine bessere Zukunft vermittelt und die Aufmerksamkeit der Welt in Bann gezogen, erklärte das fünfköpfige Nobelpreiskomitee. „Seine Diplomatie beruht auf dem Konzept, dass diejenigen, die die Welt führen, dies auf der Grundlage von Werten und Haltungen tun müssen, welche von der Mehrheit der Weltbevölkerung geteilt werden.“ Das Komitee merkte an, dass Obamas Vision für eine Welt ohne Atomwaffen bei der Preisentscheidung eine besondere Rolle gespielt habe. „http://www.spiegel.de

Und jetzt denken wir nochmal kurz an Viktor Orban der im primären eine Mauer gebaut hat weil er sein Volk vor den 1294 Flüchtlingen die dort bei einer Verteilung von 120.000 gelandet wären, also für etwas über 1% der Flüchtlinge die nach Europa kommen schützen wollte. Wahrlich dieser Großmut, diese Menschlichkeit gegenüber den Ärmsten der Armen die alles hinter sich gelassen haben verdient einen Friedenspreis. Die Ironie ist hoffentlich nicht zu überlesen und ich zweifele spätestens hier Ernsthaft daran, das Felix Baumgartner für sich selbst einmal sauber hinterfragt hab was er dort öffentlich teilt. Jeder hat eine Verantwortung gegenüber sich selbst und der Gesellschaft in der er lebt. Gerade er als großes Vorbild, als weches er sich oben noch darstellt, sollte dies doch berücksichtigen bevor er einen populistischen Einmaurer wie Herrn Orban für den Fridensnobelpreis vorschlägt.

Die EU sieht dabei TATENLOS zu und zeigt einmal mehr das sie kläglich gescheitert ist. Wo ist die AUFFORDERUNG aus Brüssel an die AMERIKANER (die diesen Flüchtlingsstrom im biblischen Ausmaß verursacht haben) zu helfen? Amerika hat Europa DESTABILISIERT und es gibt gute Gründe zu glauben das genau das ihre Absicht war.

Die alte Leier, warum scheitert die EU, weil Ihre Poltiker versuchen den Willen Ihrer jeweiligen Wähler zu vertrteten und weil niemand Geld, Zeit und Nerven in die Hand nehmen möchte um das Problem wirklich anzugehen. Wir haben einen europäischen Grenzschutz (Frontex), nur bezahlen will dafür keiner! Wir wissen seit Jahren, dass wir durch unseren Lebenstil letztlich arme Länder ausbeuten, spendet jeder von uns? Sind wir in Hilfswerken wie „Brot für die Welt“ oder „SOS“ aktiv? Erfüllen wir die OECD-Empfehlungen für Entwicklungshilfe Anteilig am BIP? Die Amerikaner sind schuld? Ah schon wieder ist jemand Schuld, ich werde nicht nochmal das Bibelzitat mit dem ersten Stein von oben kopieren.

Es ist Zeit wieder VOR die Welle der Probleme zu kommen und unseren Politikern (NICHT ALLEN) sei eines gesagt:

Wer VOR- denkt muss nicht NACH- denken.

Lieber Herr Baumgartner, ich schätze Ihre sportlichen Leistungen und finde diese nach wie vor sehr beeindruckend.  Wer jedoch aus Steueroptimierungsgründen in die Schweiz zieht, wer die Schuld immer erst bei den anderen Sucht, sich als Vorbild für die Jugend darstellt und gleichzeitg der Meinung ist, das erreichten von Mauern verdiene den Friedensnobelpreis, dem sei gesagt:

Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. „Römer 2.1

Fangen Sie doch einfach mal bei sich selber an überdenken Sie Ihr Weltbild.

 

Ein Scrapbook schreiben!

Eines meiner Vorhaben für 2016 ist es ein Scrapbook anzufangen und dieses Vorhaben wurde auch bereits angefangen in die Tat umgesetzt zu werden (was für eine grammatikalische Meisterkonstruktion!). Schließlich steht ein neuer Erdling in der Landevorbereitung und die Zeit bis zu seiner Ankunft ist so Ereignisreich, dass meine Freundin und ich sie eh ein wenig dokumentieren wollten.

Meine ersten Gehversuche mit einem Scrapbook sind also eine Art Reisetagebuch durch die Schwangerschaft bis zur Ankunft. Ich muss gestehen der Einstieg fühlt sich ein wenig holperig an, da man einfach unglaublich viele Möglichkeiten zur Gestaltung hat und sich erstmal ein wenig in das Thema Seitenlayout einfinden muss!

Grundausstattung!

Schnell als unerlässlich herausgestellt haben sich Stifte. Inzwischen gibt es neben dem Kugelschreiber noch Fineliner, Buntstifte und Filzstifte um Texte in diversten Farben schreiben zu können oder einfach etwas zu malen/zeichnen. Ebenfalls wichtig sind eine Scheere, Klebstoff (Pritt-Stift) und Tesafilm um gesammelte Dinge wie Flyer, Tickets, Rechnungen oder einfach etwas ausgeschnittenes mit auf das Papier kleben zu können.

Apropos kleben! Hier gibt es keine Grenzen ab diversen Materialien von Strukturpapier über Sticker bis hin zu Materialien wie Holz oder ähnlichem. Im Zweifel kann man sich da einfach in einem der diversen Onlineshops bedienen, zum Beispiel der Scrapbook-Werkstatt, oder man wühlt einfach mal durch eine größere Schreibwarenabteilung.

Neben diesen Dingen ist ein Drucker für Fotos zu empfehlen, entweder man hat sowas rumstehen, oder man geht zu einem dieser Automaten (Rossmann hat sowas z.B. öfter). Seit Weihnachten besitze ich einen Canon Selphy, mit welchem man Fotos direkt vom Smartphone drucken kann. Das ist auf jeden Fall eine sehr schöne Sache und es hindert einem nicht am kreativem Prozess, denn auf diesem Wege kann man sich innerhalb weniger Sekunden das nötige Bildmaterial vom Handy/PC/Tablet beschaffen.

Neue Ideen

Neben dem jetzt angefangenm Scrapbook über das Abenteuer Schwangerschaft habe ich aber, trotz der erst wenigen Seiten, schon einige neue Ideen, so könnte ich mir ein Koch-Scrapbook gut vorstellen in dem ich die, zuegebenermaßen noch recht sperlichen Rezepte unterbringe die ich sonst tagtäglich erneut aus den undendlichen Weiten des Internets suchen muss. Sehr geil könnte ich mir sowas auch als Abenteuerjournal für Pen&Paper-Rollenspiel vorstellen und natürich eine Art persönliches Journal wo ich einfach mal die 3 Münzen die zu wenig für eine Sammlung aber zu schade zum wegwerfen sind und ähnlichen vierlefanz auf eine adrette Weise unterbringen kann.

Was für ein Buch soll ich nehmen?

Wir haben jetzt für unser erstes Scrapbook ein ganz normales Hardcover-Fotoalbum gekauft. Das wirkt zwar sehr edel sorgt jedoch dafür das die Seiten ohne Hilfsmittel nicht plan auf dem Tisch aufliegen. Ich persönlich würde also jetzt schon ein Buch mit Ringbindung oder zum nachträglichem einheften empfehlen.

Und nun?

Na wenn Du jetzt ein bisschen angefixt bist von der Idee Dinge in wie auch immer gearteter Form auf Papier zu bannen dann solltest Du dir vll. deine Stifte schnappen oder dir welche besorgen – ich für meinen Teil hatte tatsächlich keine Buntstifte und Filzstifte mehr in meinem Besitz O.O – ein geeignetes Buch schnappen und drauf los kleben/schreiben/malen/basteln. In einer nicht allzu fernen Zukunft freut sich sicherlich jemand (im Zweifelsfall du selbst) über das Zeitdokument.

Wenn Du denkst was ist das denn für ein Pussy-Kram und überhaupt hasse ich basteln…na dann bleibst du vielleicht lieber beim Onlinefotobuch oder einfach der Galerie auf deinem Smartphone 😉

 

 

 

 

 

Gute Vorsätze für 2016 – Was Marc kann, kann ich schon lange!

*BÄM* it’s 2016!

Jetzt ist 2016 da und es wird Zeit nochmal auf das letzte Jahr zu schauen, zu sehen was gut war, was schlecht war und was besser werden soll.

2015 – Ereignisreich und Wegweisend!

2015 war echt ein wildes Jahr, ich bin nach Hamburg gezogen – eine zugegebenermaßen sehr schöne Stadt. Habe mit dem Bloggen angefangen, einen neuen Job angetreten und auch im privaten lief es sehr positiv. Mein Vorsatz die Freunde in der alten Heimat und die Familie nicht aus den Augen zu verlieren hat sich erfüllt. Ich hab angefangen mein Leben etwas mehr zu strukturieren, habe in Hamburg schneller als gedacht wieder mit Sport angefangen und auch gleich coole neue Kontakte darüber knüpfen können.

Trotz allem sind viele Projekte auf der Strecke geblieben, der Raspberry PI ist noch immer nicht die obergeile Retrogamingkonsole geworden, die ganzen Warhammer/Malifaux/Warmachine-Figuren sind noch immer eher im Prozess denn zusammengebaut – selbes gilt für den Spieltisch für die selbigen. Mein Auto wurde nicht zum Oltimer obwohl der 1985er Benz es inzwischen sein könnte. GTA5 ist immer noch nicht durchgespielt. Beim Fernstudium sind immer noch ein paar Vorlesungen mehr offen als angenommen und allgemein sind in meinem Trelloboard auch immer noch ein paar leidige Themen (Steuerausgleich, Papiere sortieren) die ich mit mir durch das Jahr geschoben habe.

2016 – Ereignisse und Vorhaben on Mass!

2016 – so hab ich zumindest im letzten Jahr noch gedacht, könnte ein etwas entspannterer Zeitgenosse werden, aber davon konnte ich mich schnell verabschieden. Denn in diesem Jahr steht zu meiner großen Freude Nachwuchs in den Startlöchern und auch wenn es noch etwas Zeit ist bis der kleine Erdling kommt, so gibt es doch jetzt schon ein ganzes Trello-Board voll mit Dingen die noch getan werden müssen – dort steht auf jeden Fall viel Veränderung ins Haus!

Die alten vorhaben und Hobbies bleiben natürlich vorhanden – Sport, Videospiele, Auto schrauben, Tabletop, Blog schreiben und all das gilt es in Zukunft auch noch unter einen Hut mit den anstehenden Veränderungen zu bringen.

Dazu dann noch Studium, Arbeit und mein neustes vorhaben – ist ja nicht so das ich nichts zu tun hätte. Eine Jahres-Challenge! Gelesen habe ich das bei Marc Zuckerberg auf Facebook. Er macht jedes Jahr eine Challenge um sich persönlich weiter zu entwickeln so z.B. Mandarin lernen, X Bücher lesen oder in diesem Jahr eine persönliche AI (Jarvis) entwickeln und täglich 1 Meile laufen. Ich fand das an und für sich eine coole Sache und deswegen werde ich das dieses Jahr auch mal ausprobieren. Ich war eine weile am überlegen ob ich etwas bestehendes bewusst vorandtreiben will oder mir für die Challenge etwas ganz neues herauspicken sollte wie zum Beispiel eine neue Programmiersprache oder etwas in der Art.

Nach langem Denken, Trelloboard lesen, grübeln und überlegen bin ich auf „Ein kreatives Jahr“ gekommen. In diesem Jahr möchte ich diverse Projekte angehen die ich schon seit längerem habe/umsetzten möchte.

  1. Ein Scrapbook anfangen
  2. Einen Raspberry-Casemod bauen
  3. Eine Malifaux-Crew bemalen und in Szene setzen
  4. Ein Kunstwerk erschaffen
  5. 3 Kuchen und ein Blech Muffins backen

Allgemein wollte ich eh kreativer werden/arbeiten – somit es die Challenge auch ein bisschen der Aufbruch in dieses Vorhaben, wer weiß wo es hinführt – schließlich hat Goethe schon gesagt das unsere Wünsche und Träume die Vorboten der Fähigkeiten sind, die in uns liegen.

Insgesamt eine Menge Arbeit, aber zugleich auch total spannend und schön.

Ich wünsch euch ein tolles 2016!

 

Artikel mit Mehrwert – Fuck OFF!

Mehr Struktur in den Artikeln und Mehrwert, bedeutet eine gewisse Grundlänge und die Anfangsfrage über was will ich schreiben und was ist die Aussage hinter meinem Artikel.

Ehrlich gesagt hat mir das lesen von diesen ganzen Clickbait-MachDeinenBlogGroß-Fokussiere dich auf eine Zielgruppe-Artikeln in der letzten Zeit ziemlich die Lust am schreiben geraubt und deswegen werde ich dem ganzen jetzt bewusst entgegentreten und wieder schreiben wozu ich Lust habe und auf den ganzen Profi-Kram nicht allzusehr achten. Ich will hier keine Millionen verdienen sondern meinen geistigen Dünnschiss in die Welt posaunen um möglichst viele Menschen damit zu behelligen.

Wenn man nur noch in Mehrwerten, Zielgruppenfokus und Co.KG denkt, vergeht zumindest bei mir sehr schnell die Kreativität und genau um die geht es doch irgendwie bei einem Blog – außer man will den 8000sten Testerblog für irgendwas schreiben – Somit gibt es ab jetzt ganz sicher auch wieder mehr Futter über Nerdkram, Schrottkarren, Hamburg, Bouldern und diverses Weiteres. Alles frei von Mehrwert, den 7 Gründen für irgendwas, die bombastische Tatsache, den empörenden Verhalten und Co. Dafür ganz viel kreative Spielwiese für alles mögliche und viel zu wenig Zeit um all das umzusetzten.

Freut euch also auf 2016!

 

Genesis Does! 3 Gründe für ein Sega Mega Drive

Eigentlich bin ich ja durch meine Kindheit sehr stark Nintendo geprägt, bin aufgewachsen mit Secret of Evermore, Terranigma und Co. Die logische Konsequenz wäre also wenn man sich schon eine alte 16bit-Konsole besorgt, ein Super Nintendo, aber jetzt hab ich ein Mega Drive zu Hause stehen. Warum?

Sega Mega Drive Controller

3 Gründe für ein Sega Mega Drive!

1.) Blast Processing und dreckiger 16bit Sound

Das Mega Drive kam vor dem Super Nintendo heraus und bot zum Zeitpunkt seines erscheinens sicherlich eine herausragende und atembereaubende Grafik und Soundqualität, spätestens mit dem erscheinen des Super-Nintedo jedoch hatte die Segakonsole rein technisch in nahezu allen Apsekten das nachsehen mit Ausnahme der CPU welche im Mega Drive mit stattlichen 7,6 MHz werkelt, während im Super Nintendo nur 3,6 MHz zur Verfügung standen. Das war es dann aber auch. Sega machte keinen Hehl aus seiner Trumpfkarte:

Aber die hardwaretechnisch bessere Konsole war das Mega Drive oder Genesis (wie es in den USA hieß) nicht. Dennoch ist die Hardware nicht schlecht und liefert saubere 16bit-Action wie man sie erwartet.

Sperrt die Lauscher auf!

Der Sound auf dem Super Nintendo ist einfach großartig man kan jegliche Diskussion um die Qualität mit dem Soundtrack von Super Metroid beenden.

Dennoch hat der Sega-Sound etwas für sich, er ist dreckiger, was vermutlich daran liegt, dass er auf eine andere Art und Weise erzeugt wird. Während das Super-Nintendo nur „Samples“ wiedergibt, erzeugt das Mega Drive den Sound quasi on the fly während des Spiels, der klang ist weniger Orchestral als bei Nintendo

2.) The Games

Sega ist sicherlich nicht die Konsole für RPG-Fans…natürlich gibt es welche, aber das super Nintendo hat hier klar die Nase vorne, dennoch bietet Sega eine Menge cooler Spiele, die sich so nicht auf dem Super Nintendo finden. Sega wirkt auf mich während meiner ersten Spielerfahrungen tatsächlich „schneller“ was das spielen angeht, vermutlich liegt das am „Blast Processing“ 😉

Sega Sonic Mega Drive

Ich habe bisher noch nicht sooo viele Spiele für das Mega Drive, mein bisheriger Favorit ist Streets of Rage, welches gute Grafik, geilen Sound und massig Action für 1-2 Spieler auf den Bildschrim zaubert. Viele Spiele für das Mega Drive gibt es auch für das Super Nintendo, 1-zu-1 (wie bei Earthworm Jim) oder als Serienableger wie bei Turtles. Hier gilt es für jeden abzuwegen, was einem besser gefällt und/oder mehr zusagt. Mir kommt das Mega Drive vor allem Arcadelastiger vor und damit geeigneter für eine schnelle Runde zwischendurch während ich mit dem Super Nintendo eher monumentale Spiele wie Terranigma und Co verbinde.

Sega Mega Drive Streets of Rage

3.) Videospielgeschichte

Sega war einst ein Gigant der Videospielindustrie, mit Konsolen wie dem Master System, dem Mega Drive oder dem Saturn. Erst mit Sony und der Playstation zerrieb sich der Gigant letztlich trotz guter Hardware und tritt heute nur noch als Softwarehersteller in Erscheinung. Eine Segakonsole ist somit auch ein bisschen Geschichte. Der kleine scharze Kasten ist schlicht und ergreifend sexy – er ist genau das was die 80er Jahre für mich ausgemacht haben (wenn er auch zugegebener Maßen eher in den 90ern verkauft wurde) – Dicke Eier. Das Ding ist Arnold Schwarzenegger in Konsolenform! Und genau darum wird der Kasten auch einen festen Platz in meinem Regal bekommen und Ihr könnt hier sicherlich noch die ein oder andere Stroy darüber lesen.

 

 

Pokemon GO – gotta catch’em all!

Pokemanie

Mein erster Kontakt zu Pokemon lag in einer „Club Nintendo“-Zeitung in welcher das Spiel vorgestellt wurde und den ich gefühlt 29857230857928752 mal gelesen habe. Gekauft habe ich es mir dann tatsächlich erst mit Pokemon Gelb auf dem guten alten Gameboy und genau mit diesem Moment war ich im Pokemonfieber!

Pokemon Gelb Gameboy

Schnell gab es dann den Spieleberater dazu um auch ja jede VM zu finden und jede Truhe in den Dungeons mitzunehmen. Nachmittags wurde der Anime auf RTL2 geschaut und mit dem erscheinen von Pokemon Stadium für den Nintendo 64 gab es ein neues Streitthema unter uns Geschwistern – wer durfte mit dem Controlermodul die eigenen Pokemon ins Spiel laden.

Pokemon Spieleberater

Pokemon war ein riesieges Abenteuer, eine große Reise und gaaaanz viel zum entdecken sowie die die stete Suche nach dem perfektem Pokemonteam. Nach Pokemon Gold/Silber/Crystal (Gameboy Color) und Pokemon Saphir (Gameboy Advance) sowie Pokemon Colluseum auf dem GameCube hatte ich dann noch Pokemon Perl (DS) wonach eine längere Pause folgte…eine Pause bis heute. Ich stelle gerade fest, dass ich mehr Pokemonspiele hatte, als ich bisher annahm. Das Spielprinzip finde ich immer noch Klasse, einzig die Zeit fehlt inzwischen. Mein größter Wunsch nach einem Pokemon MMORPG (also sowas wie World of Warcraft) ging leider auch nie in Erfüllung (vielleicht besser so ;-)).

Pokemon GO? What is this shit?

Mit Pokemon GO ist nun etwas in der Mache wo ich doch ein wenig angefixt bin. Liebe Freunde, ich werde leider in die Welt ausziehen müssen um der weltgrößte Pokemontrainer zu werden!

Träume, Wünsche, Albträume!

Das Spielprinzip als solches finde ich unglaublich faszinierend und glaube das es, sofern richtig umgesetzt, den Grundstein für eine vollkommen neue Art von Spielne legen könnte, nämlich derer die die Grenzen zwischen real und virtuell mehr und mehr verschwimmen lassen. Ich wünsche mir das mich das Spiel zum erforschen und entdecken von Plätzen herausfordert wie eins die Gameboyspiele. Dort trat man die Reise zu einer entfernten Insel der den Gang in den verlassenen Turm noch rein virtuell an um vll. ein Geisterpokemon zu fangen, hier könnten es reale Erlebnisse werden. Ich teile jedoch auch die Sorgen, welche unter anderem bei GIGA gelistet werden. Kosten? Werde ich zu In-App-Käufen genötigt werden? Ist Pokemon GO wirklich noch Pokemon, oder eine Virtual-Reality-Spielerei ohne Storytelling und tieferen Anspruch? Momentan ist wenig bekannt und der Schritt seitens Nintendo zu dieser Entwicklung aus meiner Sicht ein mutiger, allerdings freue ich mich schon sehr darauf es zumindestens einmal auszuprobieren. Im Notfall bleibt mir ja immer noch der gute alte Gameboy und mal eine neue Runde Pokemon Gelb oder ich kaufe mir doch endlich einen 3DS und…nun das ist ein anderes Thema.

2016 soll der Spaß in der virtuellen Realität losgehen – allein schon weil es Nintendo in letzter Zeit weniger gut geht und ich doch noch auf viele viele Zelda und vor allem Mario-Spiele hoffe, wünsche ich mir den Erfolg des Unterfangens. Was denkt Ihr von Pokemon GO?

Crowdfunding und neue alte Spiele

Die ganze Zeit schon möchte ich etwas über Crowdfuning schreiben und weiß nicht was, jetzt habe ich endlich ein Projekt gefunden, welches ich supporte „Pixel Noir“ wird ein in bester 16bit-Manier gestaltetes Spiel für Playstation und PC/MAC. Abgesehen von der Optik an sich, darf man sich auf ein düsteres Ambiente mit einem ranzigen Cop als Helden freuen. Die Demo, welche man kostenlos auf der Seite der Entwickler herunterladen kann verrät hier vermutlich am meisten, oder man lässt sich von dem kleinem Video der Macher in seinen Bann ziehen. Ich hab mich quasi instant verliebt.

Spiele wie diese gab es bis vor wenigen Jahren fast nicht und wenn dann kaum in dieser popularität. Crowdfunding bietet die Möglichkeit Nieschenprodukte zu entwickeln für die ein großes Studio wie EA oder Rockstar nicht in Vorleistung gehen möchte. Der Kunde wird selbst zum Sponsor, auf diese Weise ist „Kung Fury“ entstanden (der beste Film aller Zeiten) und auf diese Weise wird Shenmue 3 entstehen und beinahe wäre Griechenland gerettet worden.

New World Order!

Das besondere am Crowdfunding ist, dass es unser bisheriges Wirtschaftssystem auf den Kopf stellt und unglaublich viel Macht in die Hand der einzelnen Aktuere legt. Die Akteure sind zum einen die Menschen die die Ideen haben und zum anderen die Menschen, die diese Ideen nachfragen. Ich habe die Idee zu einem Produkt, mit einer Crowdfunding-Kampagne kann ich das nötige Kapital für die Entwicklung einsammeln, sofern genug interessenten zusammenkommen.

Das Konzept greift für mich perfekt in das System des agilen arbeitens ein. Und löst die Strutkuren der Lohnarbeit weiter auf. Man arbeitet immer mehr in Projekten und Jobs. Investiert sein Kapital in Ideen oder schaut ob es Interesse an den eigenen gibt. Auf diese Weise wird ein hochkreativer Markt befeuert und in den nächsten Jahren werden uns sicherlich noch viele tolle Produkte aus kleinen Firmen erwarten, die vorher niemand kannte und sich niemand vorstellen konnte.

Die Plattformen

Für Crowdfunding gibt es diverse Plattformen und Möglichkeiten, die bekannteste ist vermutlich Kickstarter, aber man sollte ruhig mal einen Blick über den Tellerrand wagen. Auf www.crowdfunding.de findet ihr eine tolle Liste mit jeder Menge portalen für alle möglichen Bereiche.

Jedem das seine – für jeden das richtige!

Crowdfunding ist nicht nur die Möglichkeit der Unterstützung sondern auch die Möglichkeit sehr individuelle Benefits für die Unterstützung zu erhalten, das kann von einer Autogrammkarte bis zum persönlichen treffen mit den Entwicklern/Künstlern gehen. Frei nach Geldbeutel und Interesse. Die Möglichkeit auf diese Weise ein Teil der Entwicklung zu werden oder ein klar rares Benefit zu erhalten.

Mein Einstieg in Crodfunding mit „Pixel Noir“ ist zugleich die Entdeckung einer wundervollen Sparte von spielen – welche zwar in Ihrem Sinne neu sind aber den Charme der alten SNES-Zeiten inneliegt. Gerade Pixel Noir erinnert mich in seinem Stil nicht nur an viele SNES-Games sondern auch an die Polizeispiele die ich mit meinem Freund damals immer gespielt habe. Wir, die beiden hart gesottenen Cops gegen den ranzigen dreckigen Verbrecherabschaum, immer mit einer Kaugummizigarette auf dem Zahn. Am Ende wurde der Bösewicht, stets ein fieser Chinese Namens Schinig Schangi Schong 😀 von uns natürlich dank überragender Karate-Künste *hust hust* gestellt. Diese Mischung aus Alt und Neu – total cool.

Ich muss mal schauen wie ich ob meiner gerade vorhandenen Begeisterung zu Crowdfunding im Zusammenhang mit Retrogaming weiter verfahre. Auf jeden Fall kann ich mir vorstellen einige Projekte hier in Form eines Artikels vorzustellen, vielleicht probiere ich mich auch mal in diesem Zusammenhang an Tumblr – Wie auch immer es ausstehen wird – Ihr werdet davon erfahren, bleibt dran!